MEINE TIERE
Meggie
Bei Meggie war es Liebe auf den ersten Blick.
Sie kam 2010 mit 9 anderen Welpen als Beschlagnahmung ins Tierheim. Damit die Welpen in ihrer Prägephase nicht die ganze Zeit im Tierheim verbringen mussten, wurden schnell Pflegestellen gesucht. Als ich gefragt wurde, war klar, dass ich einen davon nehme und auch welchen.
Es hat bei ihr einfach alles gepasst, sie hat sich sofort mit meiner Katze verstanden und wollte mir die ganze Zeit gefallen.
Meggie liebt Agility und ist dabei nicht zu bremsen.
Leider musste ich sie beim Agility stark zurücknehmen, da sich Meggie vor ein paar Jahren an der Wirbelsäule und am Bein verletzt hatte. Von einer Physiotherapeutin habe ich damals einige Massagegriffe für Meggie gezeigt bekommen. Sie genießt immer jede Therapie und schläft dabei fast ein. Es war erstaunlich, was sie bei ihr bewirkt haben. Der Erfolg bestärkte meine Entscheidung, Tierphysiotherapeutin zu werden.
Ich liebe Meggie über alles, sie ist meine kleine Sonne.
Talia
Talia, mein kleines Goldstück.
Sie kam 2017 als Pflegehund zu mir. Ich wusste schon lange, dass ich einen Zweithund haben wollte, aber bis dahin war der richtige noch nicht dabei.
Talia hat Meggie sofort in ihr Herz geschlossen und auch mit meinen Katzen hat es schnell geklappt. Bald war klar, dass sie bleiben darf. Sie spielte mit meinen Pflegekatzen und half mir bei der Versorgung der Kitten.
Talia genießt jede Kuscheleinheit, nur Futter liebt sie mehr.
Als ich festgestellt hatte, dass Talia HD und Arthrose in der Hüfte hat, habe ich auch bei ihr begonnen, sie regelmäßig physiotherapeutisch zu behandeln. Es war nicht anders zu erwarten, sie genießt die Behandlung in vollen Zügen, besonders die Massagen. Da ich wusste, dass sie trotz allem zeitnah Schmerzmittel benötigen wird, habe ich viel recherchiert und mich am Ende für eine Alternative entschieden. Talia hat 2021 eine Goldimplantation bekommen. Ich merke ihr deutlich an, dass sie nicht mehr so schmerzhaft ist.
Ich bin froh, dass ich sie behalten habe, meine verfressene Kuschelmaus.
Lucy
Lucy kam 2013 als Pflegekatze zu mir, zu dieser Zeit war sie erst 5 Monate alt und schwer krank. Zuvor war sie im Tierheim und ist durch den Stress, den sie dort hatte, nicht gesund geworden. Sie brauchte eine ruhige Umgebung. Da wir uns im Tierheim schon angefreundet hatten, beschloss ich, sie als Pflegekatze mitzunehmen.
Leider musste es ja so kommen, ich konnte sie nicht mehr hergeben. Aufgrund ihrer langen Krankheitsphase hat sie Asthma entwickelt, kommt aber gut damit zurecht.
Lucy ist eine typische Katze. Wenn sie was nicht will, zeigt sie es.
Was sie besonders liebt, ist ihr Freigang. Sie ist dadurch auch schon mal ein paar Tage unterwegs und das macht mich nervlich fertig. Zum Glück gibt es heutzutage GPS-Tracker. Nun weiß ich immer wo Lucy sich rumtreibt.
Sie ist mein kleiner Freigeist und genießt ihr Leben.
Felix (2015-2022)
Felix ist 2015 bei mir eingezogen. Er ist nicht die typische Katze, die man sich im Tierheim raussuchen würde. Er mag niemanden und zeigt das sehr deutlich. Von Fremden lässt er sich nicht anfassen. Da ich ihn zuvor schon im Tierheim betreut hatte, wusste ich, dass mehr in ihm steckt. Ich hatte 3 Monate gebraucht, um ihn überhaupt mal anfassen zu dürfen, aber es hat sich gelohnt. Heute schläft er liebend gern im Bett und kuschelt abends mit mir. Ich kann alles mit ihm machen, er vertraut mir. Fremde mag er noch immer nicht.
Leider kam 2022 eine schwere Diagnose, Schilddrüsentumor. So schlimm, dass er nicht mehr operiert werden kann.
Da keiner weiß, wie lange er noch bei mir ist, genießen wir nun die Zeit, die wir noch miteinander haben.
Mein Stinkstiefel, bleib noch lange bei mir.
Samantha
Samantha kam 2022 als Pflegekatze, nach einer Beinamputation, zu mir. Nachdem ich meinen Felix gehen lassen musste, war schnell klar, dass wieder eine 2. Katze in mein Leben treten soll.
Aber was für eine?
Die Optik war mir nicht so wichtig, sie muss sich nur mit meinen anderen Tieren verstehen und besonders mit meinen Pflegekatzen. Es sollte eine Katze werden, die mir hilft, wenn die Kitten sehr scheu sind.
Und dann kam Sam, die charakterlich ganz anders war. Von anderen Katzen will sie nicht viel wissen und zeigt auch wer der Chef ist.
Eigentlich sollte Samantha vermittelt werden, aber sie hatte immer wieder Probleme mit ihrem Bein und musste auch mehrfach operiert werden.
Nach einem Jahr bergauf und bergab mit ihr, konnte ich sie nicht mehr her geben.
Auch wenn ich eine andere Katze gesucht habe. Manchmal bekommt man das was man braucht, nicht was man möchte.
Ich bin froh, dass Sam bei mir ist, meine Prinzessin.