NADELUNG NACH WESTLICH-WISSENSCHAFTLICHER MEDIZIN
Die Nadelung ist von der Akupunktur abgeleitet. Diese stammt ursprünglich aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ab. Neben der Akupunktur beinhaltet die TCM die Bewegungstherapie, Ernährungslehre, manuelle Therapie und Arzeneimitteltherapie.
Bei der Nadelung werden bewährte Akupunkturpunkte verwendet, welche man einen Gelenk, Organ oder Indikation zuordnen kann. Dabei wird die Haut mit einer Nadel durchstochen um den Akupunkturpunkt zu stimulieren.
Die Nadelung kann bei vielen Erkrankungen unterstützend angewendet werden:
- Arthrose
- Lahmheiten
- Rückenschmerzen
- Stoffwechselerkrankungen
- Wundheilungsstörungen
- Inkontinenz
- hormonelle Störungen
- Magen-Darm-Probleme
Wieviel Nadeln während einer Sitzung gesetzt werden, ist individuell an das Problem angepasst, meist sind es 5-10 Nadeln. Die Nadeln verbleiben 10-15 Minuten im Körper.
Ablauf
Eine Überweisung vom Tierarzt ist nicht zwingend nortwendig. Befunde, OP-Berichte und Röntgenbilder können mir gern vorab geschickt werden oder zum ersten Kennenlernen mitgebracht werden.
1. Termin:
Beim ersten Kennenlernen wird die Anamnese erstellt. Dazu gehören ein ausführliches Gespräch, eine Gangbildanalyse, die Adspektion und die Palpation.
Je nachdem was für ein Krankheitsbild euer Tier zeigt, setzte ich an bestimmte Punkte Nadeln.
Folgetermine:
Die Anzahl und Frequenz der Folgetermine hängt von dem Beschwerdebild und der Erkrankung des Tieres ab.
Meist sind mehrere Sitzungen notwendig, selten reicht eine Behandlung aus. Um schnell eine Verbesserung zu erzielen, sollte die Nadelung aller 2-3 Tage erfolgen.